Beratung bei Problemhunden


Ihr Hund macht Ihnen Probleme, Sie benötigen Beratung?


Die Arbeit, die Zucht und das Zusammenleben mit meinen Hunden lassen mich täglich live erleben, was in gut gemachten Dokumentarfilmen und der modernen Literatur über das Verhalten von Hunden veröffentlicht wird. Wer Fragen rund um den Hund hat, kann hier Antworten erhalten.
 
Meist wird es sich um Probleme mit dem Hund handeln, die fast immer umweltbedingt auf das Fehlverhalten des Menschen zurückzuführen sind. Sehr selten sind Beissunfälle auf tiefgehende neurologische Störungen zurückzuführen, die ein gefährliches und anormales Verhalten auslösen. In der Regel handelt es sich um eine unzureichende Sozialisierung auf den Menschen und auf Artgenossen wie auch schlechten Erfahrungen. Entweder werden Revier, Futter oder Spielzeug verteidigt oder die soziale Rangordnung ist unklar und der Hund möchte sich im Rudel nach oben arbeiten. Die Probleme sind vielfältig und können nur im Einzelfall gelöst werden.
 
Um einen gut geprägten Hund zu bekommen, ist die Aufzucht von entscheidender Bedeutung.
 
Das Wesen des Hundes wird in seiner Kinderstube festgelegt. Der Züchter entscheidet über den Charakter des Hundes durch die Wahl der wesensfesten Elterntiere und den Umgang mit den Welpen in der Aufzuchtphase. Um es zu verdeutlichen: nach E. Trumler entwickelt sich der Welpe zum Hund über verschiedene Stadien: der Geburt, der vegetativen Phase, in der die Welpen noch blind und taub sind (1. und 2. Woche), der Übergangsphase (3. Woche), der Prägungsphase (4. bis 7. Woche), der Sozialisierungsphase ( 8. bis 12. Woche), der Rangordnungsphase (13. bis 16. Woche), der Rudelordnungsphase (5. und 6. Monat) und der sich anschließenden Pubertätsphase.
 
Wenn man mit frühestens 8 Wochen seinen Hund übernimmt, ist er in seinem Wesen schon fix und fertig!
 
Ein Welpe vom Händler (z.B. Zoohandlung) oder vom "Polenmarkt" kann nur ein entwicklungsgestörtes Hundewesen sein, weil hier Masse produziert wird und keineswegs auf die Bedürfnisse einer gesunden Hundeentwicklung eingegangen wird. Der VDH hat deshalb Richtlinien für Zuchtstätten entwickelt, die ein Mindestmaß fordern Und jeder sollte sich beim Kauf eines Welpen selbst vom Wesen des Züchters überzeugen, bevor er sich einen Hund anschafft: "Denn wie der Herr, so's Gescherr". Der nicht geringe Kaufpreis eines Rassehundes rechtfertigt sich aus den Unkosten, die der Züchter hat und schließlich schützt der Preis auch den Welpen. Da überlegt man doch eher, was man generell bei der Anschaffung eines vierbeinigen Hausgenossen bedenken sollte: Kann ich mir den Hund zeitlich und finanziell leisten? Die Folgekosten: Tierarzt, Futter, Versicherung, Steuern, Ausstattung, Hundeschule, Pensionsunterbringung u.s.w. sind beträchtlich.
 
Nun, Verhaltensprobleme fangen bei der Auswahl des zu kaufenden Welpen an und sind mir durch meine Ausbildungsarbeit bekannt. Sie lassen sich in der Regel auf ein umweltverträgliches Maß reduzieren, wenn der Besitzer des Hundes Zeit und Zeit und Zeit und Konsequenz investiert.
 
Problemhunde sind bei mir willkommen.

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